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Unsere vorrangigen Ziele

Wir setzen uns ein für:

  1. Eine nachhaltige Haushaltspolitik, die darauf abzielt, die Verschuldung der Gemeinde grundsätzlich und sozialverträglich abzubauen. Bund und Land als Verursacher von Mehrbelastungen müssen mehr in die Verantwortung genommen werden.

  2. Verbesserung der Einnahmensituation der Gemeinde ohne Mehrbelastung für Bürger und Betriebe durch eine Neujustierung der Wirtschaftsförderung. Der Wirtschaftsförderer der Gemeinde soll sich im Zuge dieser Neujustierung mit verbesserter Ausstattung in Zukunft intensiv um Neuansiedlungen und um die Probleme der hier ansässigen Betriebe kümmern und Vorschläge über Förderungs- und Kooperationsmöglichkeiten unterbreiten.

  3. Einrichtung einer „Denkfabrik Uetze 2030“ mit dem Ziel, die Entwicklung der Gemeinde Uetze voranzutreiben. Die Denkfabrik soll ergebnisoffen alles auf den Prüfstand stellen, sich aus Ratspolitik, Verwaltung, Wirtschaft, interessierten Bürgern und externen Beratern zusammensetzen und mit vorrangiger Zielsetzung einer Einnahmeverbesserung ein Gemeindeentwicklungskonzept ausarbeiten.

  4. Mehr Bürgerwille bei Grundstücksnutzung auch durch moderate innerörtliche Verdichtung sowie eine maßvolle Baulandentwicklung für alle Ortschaften unter Berücksichtigung einer Aufwertung innerörtlicher Siedlungsräume.

  5. Bürgerfreundliche Verkehrsgestaltung in den Ortschaften durch verstärkte Einrichtung von Spielstraßen, Tempo-30-Zonen mit Kennzeichnung auf der Straße und Zebrastreifen vor allem in sensiblen Bereichen wie an Kindergärten, Schulen, Sportstätten, Altenwohnheimen und in Einkaufsstraßen.

  6. Verbesserung der Anbindung der Ortschaften an den ÖPNV, inkl. der Park+Ride- Anlagen in Dollbergen und Dedenhausen. Alle Bushaltestellen in der Gemeinde Uetze müssen barrierefrei hergerichtet werden.

  7. Vermeidung unnötiger und teurer Straßenbauarbeiten und Prüfung einer neuen Straßenausbaubeitragssatzung.

  8. Anstoß und Unterstützung von Radwegebau in Hänigsen am Burgdorfer Berg, Schwüblingsen, Altmerdingsen und Eltze.

  9. Kinderbetreuungsangebote sollen entsprechend den Möglichkeiten der Gemeinde und den Bedürfnissen der Eltern weiter bedarfsgerecht und flexibel entwickelt werden. Ziel ist ein gutes frühkindliches Bildungs- und Betreuungsangebot mit einem realistischen Betreuungsschlüssel und professionellem Personal. Tagesmütter und freie Träger sollen möglich sein.

  10. Bildungspolitik: Die drei Grundschulen an vier Standorten sollen erhalten bleiben. Gleiches gilt für die Aurelia-Wald-Gesamtschule sowie das Gymnasium unter den Eichen Uetze. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Gemeinde als Schulträger keine zwei Oberstufen (Sekundarbereiche II) wird unterhalten können. Priorität hat also die Oberstufe des Gymnasiums. Das Schulzentrum Uetze ist so herzurichten, dass beide Schulformen unabhängig voneinander ihre Pädagogik umsetzen können. Die Ausstattung aller Schulen muss mindestens den Status quo erhalten.

  11. Vereinsförderung ohne weiter gehende finanzielle Überforderung der Vereine.

  12. Weitere Unterstützung der Freibadgenossenschaften.

  13. Umweltschutz: Das Bergwerk Niedersachsen-Riedel darf nicht weiter mit Fuhsewasser geflutet werden. Die Haldenabfälle aus dem Salzbergbau sind zu recyceln und/oder zurück ins Bergwerk zu verbringen. Nur so kann die dauerhafte Kontaminierung des Grundwassers und ein riesiges LKW-Verkehrsaufkommen über die nächsten zwanzig Jahre in Hänigsen und den umliegenden Dörfern verhindert werden. Die beiden Halden in Hänigsen sind zurückzubauen.

  14. Die gemeindeeigenen Wegrandstreifen dürfen nicht landwirtschaftlich genutzt werden, damit sie weiter Lebensraum für Pflanzen und Tiere bieten. Die Gemeinde hat ihr Eigentum an den Wegen zu erfassen und vor missbräuchlicher Nutzung zu schützen.


    Grundsätzliche Ausrichtung unserer Kommunalpolitik 

    Folgende Leitlinien und Kernthesen bestimmen unser Denken und Handeln