Niedersachsen ist ein Agrarland. Gerade bei den letzten Bauernprotesten wurde deutlich, wie hoch die Belastungen für die Landwirte und Landwirtinnen sind. Dabei geht es nicht allein um die Höhe der Subventionen, sondern auch um den hohen Bürokratieaufwand, der „nebenbei“ noch zu leisten ist. Das Höfesterben in der Region Hannover ist ein signifikantes Beispiel dafür, wie wenig attraktiv die Landwirtschaft als Berufsbild geworden ist. Dabei brauchen wir regionale und qualitative Lebensmittel. Wie kann Europa unsere landwirtschaftlichen Betriebe unterstützen? Werden unsere Bauernproteste überhaupt in Brüssel gesehen, gehört, wahrgenommen?
Wolfsrisse von Weidetieren gehören leider im ländlichen Raum immer mehr zum Alltag. Die Weidetierhalter halten u.a. mit Schutzzäunen dagegen, doch diese reichen nicht immer aus. Auch sind die DNA-Tests langwierig und aufwendig. Doch kein Nachweis - keine Erstattung. Die FDP Burgdorf-Uetze hat bereits mit dem ersten kommunalen Antrag zu diesem Thema die Überprüfung der hiesigen Wolfssituation gefordert. Wie kann auch Europa zu einem vernünftigen Wolfsmanagement beitragen?
Der Veranstaltungsort liegt im Ortsteil Dedenhausen direkt neben einer Bahnstation. So kann jeder Besucher bequem aus Hannover, Lehrte oder Wolfsburg zur Veranstaltung kommen. Doch in vielen anderen ländlichen Regionen ist das Verbrennerauto weiterhin die erste Wahl bei der Mobilität. Es stellt sich die Frage, ob E-Autos im ländlichen Raum bei meist längeren Strecken sinnvoll sind. Welche Lösungen für den ländlichen Raum gibt es bei der Verkehrswende? Wie weit sind e-fuels und sind diese überhaupt klimafreundlich?
Sie haben dazu auch noch weitere Fragen zum Thema Landwirtschaft und Verkehrswende oder generell zur Europapolitik? Dann nutzen Sie die Gelegenheit und kommen Sie zu unserem Austausch vorbei.
Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem FDP Ortsverband Lehrte durchgeführt.